Pentatones

Pentatones Donaufestival Krems 2011


Vier Verfremder. (Quelle: Weltraum Weimar)

Sie kommen im Schutz der Dunkelheit und lassen einen nicht mehr los. Ein Meer aus Kabeln, Knöpfen, Tasten und Saiten umgibt die Band und lässt ihre Bühne wie ein Laboratorium aussehen. Pentatones prägen einen Sound der einen ohne Umwege ergeift. Spielerisch vereinen sie technoide Beatstrukturen mit melodiösen Jazzlinien, TripHop trifft Elektronika. Pentatones schaffen aus verschiedensten musikalischen Versatzstücken ihren eigenen Kosmos.
Sie selbst bezeichnen sich als »Mosaique Beat Ensemble«.
Ein zentrales Element ihrer Konzerte ist das Zusammenspiel zwischen fester Komposition und freiem Livesampling. Von Zeitungspapier über Melodielinien bis hin zu Wortfetzen der Sängerin Delhia, werden Sounds Live aufgenommen, verfremdet, wiederholt und in die Stücke eingebettet. Virtuos entwickeln die Musiker, aus zahlreichen Ebenen und Sequenzen ein Mosaik. So hieß ihr Debütalbum »Mosaique Beats«.
2006 veröffentlichten sie ihr zweites Album »untitled«. Mit der Videokünstlergruppe »YouAreWatchingUs« entwickelten Pentatones ein audiovisuelle Liveperformance, »the PreENTER-Session«, die im vergangen Jahr auf verschiedenen internationalen Medienkunstfestivals aufgeführt wurde.
Besetzung:
Vocals & Text: Delhia de France
Beats & Sampling: Julian Hetzel
Bass & Synthesizer: Hannes Waldschütz
Dancers: Veronika Zott, Raul Maia
 
 
Pentatones haben sich für FutureFluxus neu ausgedacht. Sie reisen als musikalisches Trio, aber dafür mit Tänzern nach Krems. Gemeinsam begeben sie sich abseits der Bühne auf die Suche nach der Verbindung von Kunst und Leben. Mit einem eigenwilligen Format, dass sich Mobile-Public-Intervention schimpft fahren sich umher und kehren sich dabei immer wieder um.
 


 
„Pentatones nehmen einen mit in eine musikalische Welt von berührender Perfektion. Sie erschaffen eine Klangwelt von mystischer Reinheit und, damit es nicht zu glatt wird, schlagen sie hier und da ein paar Ecken und Kanten in den dunklen Marmor ihrer Komposition – fertig. Klingt einfach, ist es aber nicht. Nur wenige Künstler schaffen es, einen mit ihrer Musik wirklich zu fesseln. Pentatones nehmen einen gefangen und lassen einen nicht mehr los.“ Moritz Petersen, Pushmagazin 04/07
 
„Trockene Bässe, krude Beats, weiche Flächen, bohrende Electrosounds, Telefon- und Computer-Warntöne. Sie überspringen Genregrenzen mit einer selbstverständlichen Gleichgültigkeit als gäbe es ein musikalisches Schengenabkommen, und spielen mit Jazz-, Hip Hop- und Souleinflüssen, als wären es Instrumente.“ Goonmagazin 04/07
 
"Sich selbst bezeichnen Pentatones gerne als „Mosaique Beat Ensemble“ und tatsächlich erinnert ihre Musik an ein geniales Klangmosaik aus technoiden Beatstrukturen und melodiösen Jazzlinien, durchwoben von TripHop- und Elektroelementen. Mit ihrer faszinierenden Mischung aus freiem Livesampling, ungewöhnlichen Sounds und festen Kompositionen ziehen sie jedes Publikum in ihren Bann – irgendwo zwischen Konzertsaalwürde und Tanzflächentumult." (GeMe, 08/08)
 
„…die Mischung aus Jazz, Electronica, gebrochenen Beats und einer atemberaubenden Sängerin erzeugt eine enorme Spannung, die Pentatones zu einem der unverwechselbaren Originalen der deutschen Elektronikszene macht.“ WoWi, ABB 08/07
„Den Musikern gelang es, das Konzert zu einem tanzbaren Höhepunkt zu steigern, um danach die unwirkliche Atmosphäre behutsam wieder aufzulösen.“
Johanna C., Fudder 09/06
 
„...sie gestalten eine Klangwelt, die sich durch Vielfalt auszeichnet - von verschiedenen Einflüssen geprägt, ihren Autoren stets Rechnung trägt. So bewegen sie sich gekonnt auf dem weiten Feld der elektronischen Musik, zwischen Clicks und Cuts, Jazz und Trip-Hop.“ MIX 11/06
„Pentatones - Am Anfang war der Groove.“ BZ, 06/06
 

 
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